Dynamo Dresden discriminating banners on match day in Münster

1 Feb

Match-day in the third division, one of the top matches is on sunday the first february in NRW. On the second place is SC Preußen Münster and following on the forth place ist the former top club SG Dynamo Dresden. But lately the sportive activity became a side-event. The supporters of SG Dynamo Dresden showed discriminating banners on the terraces.

Pegida_Dynamo

On this banner it says: „Hurra Peggy is da“ (dt.: Hooray Peggy is there), it is a referance to the racist movement PEGIDA, becaus „Peggy is da“ is spoken „PEGIDA“ in german. The PEGIDA movement started off in Dresden and has almost in every german metropol a side-kick. Some of the organizers of PEGIDA, such as marshals on the manifestations, where recruited in the fan scene of Dynamo Dresden. In order of the event, that this week the weekly PEGIDA demonstrations (with upto 10,000 participitians), some of the guarantors of PEGIDA wanted to show solidarity during the match in Münster. Maybe also because in Münster was a huge demonstration on friday against PEGIDA and the local branch MÜNGIDA.

femen_dynamo

Another banner was adressed towards the local-politician Mercedes Reichstein of the „Piraten“ Party. She showed herself in style of  femen, topless with the slogan: „Bomber Harris do it again“ in favour to protest against the racist movement PEGIDA. This seems to be a challenge for some of the right-winged parts of the scene of Dynamo Dresden. So they threaten her in a sexist way. The Banner insult her in a sexual abusiv way.

Once again the scene of Dresden shows how intellectual limited they are. This has nothing to do with football or fan culture and should be banished from all the places in society. Dresden?! Deutschland?! Never again!

Ein Zeichen für Toleranz und Vereinfachung gegen Pegida

29 Jan

Ein bedeutungsschwangeres Zeichen setzen.

Am 27. Januar befreite die Rote Armee das KZ Auschwitz und seine Satelliten-Lager. Das nationalsozialistische Grauen bekam nun ein Bild, ein schreckliches und mahnendes. Zwar gab es bereits Berichte über den nationalsozialistischen Terror und deren Lagersysteme, wie Israel Gutman in einem grundlegenden Werk zum Thema „the Encyclopedia of the Holocaust“ eindrucksvoll nachzeichnet, aber mit der Befreiung von Auschwitz kam die Gewissheit, was der Nationalsozialismus in seinem Innersten bedeutet – die Herrschaft der Gegenmenschen und die Vernichtung alles Menschlichem.
Die Organistor*innen der Demonstration gegen Kiegida / Pegida wollten an diesem Tag gegen Rassismus und Ausgrenzung ein Zeichen setzen, dass das spezifische Datum und historische Geschehen es aber gerade mal zu nicht mehr als einer Randnotiz in der lokalen Berichterstattung der Kieler Nachrichten schafft [1], zeigt vor allem eins, sie wollten daraus Kapital schlagen. Die Kieler*innen sollten sich an diesem Tag auch mal als Befreier*innen fühlen und wenn sie ohne Not Kiel schon befreit haben, kann es danach nicht weniger als das ganze Deutschland sein: „Wir wollen nicht, dass die uns in Leipzig oder in Dresden sagen, wie wir zu sein haben. Wir wissen, wohin diese Demos führen. Wir haben das schon einmal gesehen. Sie führen nach Solingen, nach Rostock und nach Mölln“[1] stößt es aus Herrn Albig, seines Zeichen Ministerpräsident der wackeren Kieler*innen. Ob selbiger in denselben warmen und lobenden Tönen, die er diesem Tag Kieler*innen zukommen lässt, die Rote Armee für ihren Blutzoll und die Befreiung von der nationalsozialistischen Barbarei gedankt hätte, bleibt zu bezweifeln. Das Zeichen was gesetzt werden sollte war vor allem eins: Kiel und Deutschland soll auch mal bunt sein (dürfen).
Verdächtig macht sich jener, der an einem solchen Tag, wo alle ihr Engagement gegen Rassismus feiern, die Stimmung trüben will. Wo ein respektvolles Schweigen, ein aufrichtiger Kniefall, mal die würdigste Option schien, geht heute die Erinnerung an die Opfer der Shoah in Samba-Gruppen und Trillerpfeifen unter. Es kommt zu der einfachen Conclusio, wer ein bedeutungsschwangeres Zeichen setzen will, äußert in erster Linie wessen Geistes Kind er ist.

Hört ihr die Signale?!

Der Aufruf war an niemand adressiert, er konnte somit auch niemanden aufstoßen, so bewies sich Kämpfer als selbiger gegen Windmühlen: „Wir lassen uns von niemanden einschüchtern“ [1] ist eine Kampfansage die ins leere laufen muss, da es niemand versucht hat. Der präventive Aktionismus kann auf diese aggressive Rhetorik aber nicht verzichten, will er mobilisierungsfähig bleiben und inszeniert vor allem eins, Kämpfer als starke und charismatische Leitperson.
Ebene jene Abwesenheit eines konkreten Anlass und politischen Gegners, gehört zur schärfsten Kritik die man der Nopegida-Kiel-Bewegung vorhalten möchte, in Kombination dessen, dass der Preis für diesen überfrühten Aktionismus ist, dass man den Tag des würdigen Gedenkens an die Opfer der nationalsozialistischen Barbarei zu einem politischen Betriebsfest ummünzt. Hornschu, der Vorsitzende des DGB, bringt es unfreiwillig auf den Punkt, es handelt sich um eine gemeinsame Sache von Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Politik und Kultur [2]. Man könnte dies auch frei übersetzen in Jugendslang: Die It-boys and -girls der Schleswig-Holsteiner Polit-Prominenz haben eine Facebook-Party gemacht und es kamen mehr als sie erwartet haben [1] [2]. Zwar ist es ungefähr so erfolgreich eine Polit-Prominenz in Schleswig-Holstein zu sein, wie  man es in seinem Curriculum Vitae zum kulturellen Kapital übersetzen kann eine Tönisvorster Apfelkönigin zu sein.
Wer verlässliche Partner*innen sucht im Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homo- wie auch Transphobie, sollte evtl. das Event überdenken. Das gilt besonders dann, wenn man es in Erinnerung an die Zukunft macht.

Besonders aufgestoßen ist aber dann doch eine Formulierung, welche die Kieler*innen an diesem Tag bewegte, oder bewegen sollte, nachdem die ca. 11.000 Bürger*innen ein starkes Zeichen gegen die „Vereinfacher und Angstmacher“ [1] gesetzt hätten. Natürlich ist es im politischen Betrieb verständlich, wenn der Bürgermeister, jenen von denen er gewählt wurde nicht vor den Kopf stoßen möchte, um nicht an Zahlmittel Stimmen einzubüßen. Es wäre jedoch schöner gewesen, hätte er eine schmeichelhafter Lüge gewählt und eine die nicht so leicht derselbigen zu überführen wäre. So wäre evtl. das Statement passender gewesen, „die Kieler und Kielerinnen waren aufrecht bemüht….“. Denn wer gegen Vereinfachung demonstriert, sollt den eigenen Inhalt nicht auf ein: „Mehr Bunt!“ herunterbrechen.
Natürlich ist es schwierig angesichts der politischen Akteure, die sich da für eine gute Sache vereint haben, einen Konsens zu finden, dieser Konsens kann aber (und das könnte man wertschätzen) als Minimalkonsens verabschiedet werden. Um Nazis und Idiot*innen jeglicher Coleur den Aufmarsch zu vermiesen, braucht es auch nicht mehr. Dies bedeutet schlichtweg notwendigerweise eine Vereinfachung, würde man das Feld ausdifferenzieren, ausdiskutieren und ins Detail gehen, würden sich nicht alle unter der Losung (dem Resultat) einfinden können. Man kennt das vom Küchentisch, die Einsicht, dass der Abwasch gemacht werden müsse, bringt noch keinen Konsens hervor, wer nun die Verantwortung dafür trage und wer letztendlich Verursacher ist. Es wäre begrüßenswert, aber unwahrscheinlich, dass sich die CDU, GdP und andere konservative Organisationen und Institutionen mit der selben Verve gegen die rassistische Diskriminierung von Schwarzen und People of Colour an Hauptbahnhöfen und auf den Ausländerbehörden zur Wehr gesetzt hätten.

Auch setzt die Aussage einen gewissen Grad der Blindheit voraus, so scheint Kämpfer sich selber beim Reden so sehr überzeugt zu haben, dass er den Blick in die Menge nicht mehr für notwendig hielt. Denn die Vereinfachung die ihm da zu Hauf auf Transparenten, Pappschildern und ähnlichem entgegenschlug, hätte ihn seiner vorherigen Aussage stutzig machen müssen. Zwar ist eine Demonstration immer eine Verknappung, einer im besten Fall differenzierten Analyse und Aussage, aber der Produktion von Klosprüchen sollte man doch zuvor kommen – die sich sicherlich noch ausdifferenzieren in sympathische und nicht ganz so sympathische. Sicherlich möchte ich im folgenden klarstellen, dass Kämpfer für die Aussagen, die hier als Spitze des Eisberges kurz skizziert werden, keine (politische) Verantwortung trägt, es ihm aber doch in den Sinn hätte kommen können, seine Aussage zu reflektieren bevor er sie drucken lässt.
So lockt der Spruch „dumbeldore wouldn’t let pegida happen“ [3] einen Schenkelklopfer hervor, parodiert aber in selben Maße die deutschen und kieler Zustände, weder der politische noch rechtliche Apparat ist Willens und Fähig eine solche Ansammlung an Schwachköpfen zu verhindern, noch ist die viel gelobte Zivilgesellschaft dazu in der Lage. Denn auch die Kieler Bürger*innen waren nicht über den eigenen Tellerrand mobilisierungsfähig und schießen lieber auf den Pappkameraden Kiegida, oder aus sicherer Entfernung gegen Dresden, wo man sich sicher sein kann man fasst keine*n Kieler*innen an die Nase. Eine ähnliche Menge aufrichtiger Anständiger konnte man z.B. nach dem Überfall auf das Büro der Roma nicht mobilisieren. Um aber dem Erguss hier ein wenig Glanz abzuschnorrenn, wird Fun dann zum Stahlbad [4], wenn am 27. Januar sich die Studentinnen und Studenten der Uni Kiel mal von Tinder und anderen Dating-Apps entreißen können und auf Partnersuche bei der lokalen Polit-Ansammelung gehen. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich Menschen in Kostümen von Kängurus und Pandas ansammeln, das Gesicht hinter einer glitzerndern Deutschlandfahne verbergen und ihre Botschaft ebenso glitzernd schlicht hinaus posaunt „Mehr Bunt“ untermalt von einem nervigen Strobo. Wäre Kiel so weltmännisch, wie es sich an dem Tag geben wollte, so wäre eben jene Gruppe am Abschluss der Kundgebung Selfies machen am Holocaust-Mahnmal, um dass die Welt die Deutschen beneiden soll.
Wiederum adressiert an die Organistor*innen lautet das Urteil an dieser Stelle, wer auf einen Eventcharakter setzt, wer Parole über die Inhalte stellt und wer sich mit Prominenz (das ehrlichere Wort, denn Persönlichkeiten – denn Persönlichkeit hätte Reflexion vorausgesetzt) lieber umgibt als einer Auseinandersetzung, der hat auch solche Auswüchse begünstigt und braucht sich um die eigenen Bedeutungslosigkeit nicht wundern. Die Deutschen scheinen keine Gelegenheit auslassen zu wollen alles zum Fasching verkommen zu lassen und wenn es der Sieg über den Faschismus ist.

Um den Spaß aber dann nicht ganz zu verderben, auch die radikale Linke lässt kaum eine Gelegenheit eben links liegen, um sich der Lächerlichkeit preiszugeben. So scheint der Holocaust-Gedenktag und eine Demonstration gegen PEGIDA der gefundene Tofu zu sein, so wirbt man auf dieser statt für ein Ende der rassistischen Gewalt und des omnipräsenten Ressentiment, für ein universelles Recht auf Leben für Tiere – und das während Migrant*innen in Sachsen Montags nicht mehr die Gelegenheit haben einen Fuß vor die Türe zusetzen – so geschehen durch die Hochschulgruppe Tierrecht Kiel. Einerseits müsste man, wenn es sich denn um eine Uni-Aufgabe handeln würde, die die Tierrechts-Borderliner*innen sonst nur allzu gerne vernachlässigen, konstatieren: das Thema wurde verfehlt, bitte besuchen Sie den Kurs im kommenden Semester wieder. Andrerseits bahnt sich auch die Gewissheit an, dass Vernunft auch im Wissenschaftbetrieb verkommt. Es ist traurig, dass man sich hier aber darüber freuen muss, dass eine solche Gruppe scheinbar ausnahmsweise mal die Chance ausgelassen hat den üblichen Peta-holocaust-auf-den-tellern-Jargon zu lancieren und einfach mal verzichtete.

Rhetorische Retour-Kutsche.

Auch die eigene Verkürzung in Redebeiträgen und Appelle an die Bürger*innen wurde nicht stichhaltig thematisiert, so kann man es augenscheinlich nicht bleiben lassen, sobald sich mehr als 5 Deutsche zusammentun von dem Volk zu sprechen. Es reicht scheinbar für solch wehrhafte Gesell’n nicht ein Kegelverein, ein Fußballclub oder eine Partei zu sein – wenn hat man eine Gruppe Deutscher meint, so soll man vom Volk sprechen. In diesem Sinne war ein Redner froh, dass man die angesammelte Meute, an jenem Dienstag-Abend, dass eben jene „das Volk“ seien, während andere es nicht wären – vermutlich die die nicht gekommen sind und sich nicht angekündigt haben. Da es kein Kiegida gibt, oder sie noch auf Herbert Grönemeyer warten, muss sich auch keiner auf den Schlips getreten fühlen. Aber: „Im dogmatischen Begriff des Volkes, (…) der Anerkennung des vorgeblichen Schicksalzusammenhangs zwischen Menschen als der Instanz fürs Handeln, ist die Idee einer vom Naturzwang emanzipierten Gesellschaft implizit verneint“ [5]. So appellierte in Kiel niemand, wie nach den Anschlägen von Paris in Frankreich an die Bürger*innen, die Citoyens, die Cosmopolit*innen un -prolet*innen, sondern an das Volk. Über die fehlende ideengeschichtliche Anschlussstelle, z.B. auch zum amerikanischen „we the people“, wird einfach weggewischt – eine Verkürzung muss das scheinbar aushalten können, wenn denn die Richtigen kürzen.
Wobei die Richtigen hier auch nur vor Ambivalenz strotzt, so muss man sich abermals vor Augen führen, dass zivilisatorischer Fortschritt in Deutschland vor 70 Jahren noch durch militärische Intervention möglich gemacht werden musste – einen Dank an die Alliierten Befreier*innen suchte man auf der Veranstaltung vergeblich.Die eigene Aussage wurde zur mantrischen Formel und die Protagonist*innen müssen sich wohl den Vorwurf gefallen lassen, einfach nur den angenehmeren Populismus feil geboten zu haben.

Es bleibt noch eine weitere mantra-artige vorgetragene Forderung, die nach Toleranz. So wird keiner der Akteure müde zu betonen, das here Ziel der Manifestation sei Toleranz. Nun möchte man die Bewegung nach ihren eigenen Maßstäben messen, so müsste man konstatieren, dass Toleranz nicht die Anerkennen des Gegenüber als Zweck-An-Sich, in der Tradition der Aufklärung meint. Sondern, diese Forderung nach Toleranz, in sich selbst schon ideologisch geworden und mittlerweile nicht mehr meint, als das Sagen zu dürfen, was man will und dafür keine Begründung zu brauchen. Auch hier ist es sicherlich sympathischer präventiv gegen einen solchen Müll vorzugehen wie PEGIDA, als eben dass was da so mancher Montagsspaziergänger verzapft.  Rufen wir uns dafür allein nochmal den Spezi in Erinnerung, der bei Jauch zum Besten gab, dass schlimme an den Islamisten wäre, wie die besoffen in der Innenstadt lungern würde. Aber eben dieser erhofft sich ebenfalls die schier notwendige Toleranz auf das Recht seiner eigenen Blödheit. Auf Toleranz angesprochen reagiert der in Amerika lehrende Soziologe und Philosoph Slavoj Zizek mit einem einfachen intellektuellen Selbsttest, er hackt beim Fragenden nach, wie häufig das Wort „Toleranz“ wohl in Reden von Martin Luther King, oder Malcom X (als Repräsentanten einer antirassistischen Bewegung), auftauchen würde. Selbst wenn man die Antwort nicht kennt, wird man an der rhetorischen Art der Frage erkennen, schlicht weg nicht. Menschen die Ausgrenzung erfahren, von bestimmten Privilegien demokratischer Gesellschaft ausgeschlossen werden, wie Wahlen, Partei- und organisierte Willsensbildung, sind nicht auf Toleranz angewiesen. Sie genießen diese Errungenschaften und Vorzüge nicht, weil man ihnen keine Toleranz gegenüber bringt, sondern weil die gesellschaftlichen Verhältnisse ihnen das unmöglich machen und diese sich klar, quasi materiell, juristisch, politisch, ökonomisch und sozial so ausdrücken. Toleranz sollte nichts sein was man sich auf die Fahnen schreibt, im Zweifelsfall zementiert man somit nur das „Anderssein“. So ist es innerhalb dieses Diskurses sicherlich einfach Klischees als Bereicherung zu erfahren, aber wehe die Individuen wollen auch Persönlichkeiten sein und sich nicht so verhalten wie es ihr scheinbares Stereotyp vorgibt. So wird Döner als Bereicherung der hiesigen Kultur gerne konsumiert, aber aufmuckende Adoleszierende zum Problem eines türkischen Männer-Kults. Oder auch anders, wenn Medien Befragungen machen wie Muslime zum Terror stehen, wird der offen-laizistische Kabarettist Sedar Somuncu gefragt, obwohl er nach eigener Aussage das Plezier der Hölle jederzeit dem Sittenterror vorziehen würde, und nicht der Kölsche Bub und Konvertit Pierre Vogel – obwohl der unfreiwilligerweise einen ähnlichen humoristischen Kauderwelsch produziert. Zizek treibt das Beispiel auf die Spitze und damit den Toleranz-Diskurs zu seinem Wesen, es käme doch auch niemand auf die Idee ernsthaft zu fordern, dass man Frauen mehr Toleranz entgegenbringen sollte. Lohnunterschiede, strukturelle Verweigerung des beruflichen Aufstiegs, sind materialisierte soziale Tatbestände, die Forderung an Manager von im DAX notierte Unternehmen würden sicherlich ein Phamplet der Toleranz gegenüber Frauen unterschreiben, sich in der gleichen Entlohnung aber schwer tun. Diese gesellschaftliche Phänomene, also Faschismus und Rassismus, sind nicht ein Problem der Toleranz, sondern sind Probleme der ökonomischen Ungleichheit (der Verweigerung von bestimmten Berufen, Entlohungen, Zugängen und Qualifikationen), der sozialen Ungleichheit (der Einschränkung von Kontakten, Partizipation am öffentlichen und politischen Leben und Aufenthalten) und der politischen Ungleichheit (dem Ausschluss von Wahlen, demokratischer Willensbildung in Parteien und Verbänden, etc.). Die Forderungen müssten heißen: Freiheit (im Anderen), Gleichheit (im Besonderen) und Geschwisterlichkeit (im solidarischen Miteinander). Wir brauchen demnach keine tolerante Gesellschaft, welche in diesem Sinne auch die Idiot*innen aushalten müsse, wir brauchen eine klare Absage an Faschist*innen, Sexist*innen, Rassist*innen, homo- / transphobe Idiot*innen und (deren) autoritären Strukturen. Es wäre hier evtl. anzusetzen, dass Herbert Marcuse abermals gelesen werden sollte, mit der Fragestellung ob sein Essay zu „repressiven Toleranz“ einer Überholung bedarf. Dass die gegenwärtige herrschende Toleranz nicht nur eine aggressive Politik, Aufrüstung und rassistische / sexistische Diskriminierung toleriere, sondern den Diskurs, eben durch den Verweis auf sich selber (Toleranz), erschwert und verstellt. Dass man erfreulicherweise gegen Rassismus und Antisemitismus demonstrieren kann, ohne etwa vom Wesen derselbigen einen blassen Schlimmer zu haben, davon lebt einerseits ein solcher Event. Andererseits ist es sicherlich auch ein bejahenswertes Anliegen.
Eine politische Auseinandersetzung zum Umgang mit Rassist*innen und ähnlichen Pack, hätte die Zeit und Infrastruktur allerdings hergeben, um eine Position zu entwickeln bevor man die Werbetrommel des Polit- und Kulturbertrieb rührt

Zum Schluss

Da im Hören-Sagen zugetragen wurde, Kiel kenne die Kultur des Kritikpapiers noch nicht endetail und jede*r höre am Ende gerne was Gutes, so haben es die Erzieher*innen in den KiTas, kompetenzen-orientiert auch immer gemacht und wer bricht schon gerne mit Traditionen.

Daher gilt es abschließend hinzuzufügen: Natürlich ist es erfreulich, wenn sich mal mehr Menschen zusammenfinden und (intuitiv) Rassismus scheisse finden, mehr muss es auch manchmal gar nicht sein….

Die von wenigen getragenen Solidarität mit dem Kampf der Kurd*innen gegen die IS-Barbarei lässt hoffen, dass sich einige mit der Thematik und dem Gegenstand ihrer Kritik auseinandergesetzt haben und deren Bunt mehr heißt als den Montagsspaziergang am Dienstag zu vollenden.
Eine kritische Auseinandersetzung mit Pegida und deren Ablegern fordert nämlich auch eine Auseinandersetzung mit den Erscheinungen des politischen Islam. Auch eine vereinfachte Gleichung die Rassismus, antimuslimische Ressentiment und Antisemitismus gleichsetzt wird meist zu Schlechterm führen, denn zu einer gemeinsamen Sache.

Auch Punks, welche die Botschaft eindeutig vereinfachen und es kein weiteres zutun mehr braucht, wenn sie die Forderung auf den Punkt bringen: PEGIDA? Fuck off! gehören zu besonders positiv zu unterstreichenden Ereignissen.

[1] http://www.kn-online.de/Lokales/Kiel/Kiel-weltoffen-Tausende-demonstrieren-in-Kiel

[2] http://www.kn-online.de/Lokales/Kiel/Breites-Buendnis-ruft-zu-Kundgebung-fuer-ein-weltoffenes-Kiel-auf

[3] http://www.kn-online.de/Lokales/Kiel/Fotostrecken-Kiel/Fotostrecke-Tausende-demonstrieren-in-Kiel

[4] Adorno, Theodor W. // Horkheimer, Max // Dialektik der Aufklärung // Kulturindustrie

[5] Adorno, Theodor W. // Minima Moralia // § 73

[6] Zizek, Slavoj // Maybe we need a different Chicken // https://www.youtube.com/watch?v=u1Kb4JZGp

+++ Ministère des Affaires Etrangères Quille [MdAQ] +++

Regieren in Griechenland, erst als Syriza und dann als Farce.

28 Jan

Vereint in … Wut und Angst.

Man fühlt sich irritierenderweise an die Proteste von Wutbürger*innen, besorgten Besorgniserreger*innen und anderen Polit-Stümper*innen erinnert, so lehnt sich Griechenland gegen „Brüssels (Spar-)Diktate“ auf, gegen „die da Oben“ und ähnliche Widerigkeiten. Gerade in der griechischen Bevölkerung spiegelt diese unmittelbare und teilweise verstellte Erfahrung einen empirischen Befund wieder. So liegt die Arbeitslosenrate in Griechenland bei ca. 26 %, 2013 erklomm die Quote der Arbeitslosen unter Jugendlichen 64% und liegt Heute immer noch bei knapp 60 %. Die Angst vor sozialem Abstieg, Armut und nicht hinreichender gesundheitlicher und sozialer Vor- und Fürsorge ist alles andere als unbegründet. Auch die Wut auf die eigene Regierung, welche das aufokktruierte Krisenmanagement, nahezu widerspruchs- und widerstandslos hingenommen haben, ist nicht nur nachvollziehbar, sondern auch Anlass für Protest und Widerstand. Wenn dann unter Vorzeichen wie #grexit diskutiert werden darf, ob Griechenland denn nun die Bonität und seine Bewohner*innen die Mentalität für den Staatenbund haben, dann darf die Frage gestellt werden: Ob und wie Europa an seine Grenzen stößt“.
Nur sich von Wut und Angst regieren zu lassen, hält ledliglich die Option bereit sich in Antagonismen festzusetzen. Dafür steht exemplarisch das Ergebnis der Wahl und Willensbildung in Griechenland. Warnten misstrauische Linke noch trocken von einer Reanimation des Linkskeynsianismus als neues hegemoniales Projekt, haben wir jetzt den Salat:

  • So bringt es die ehemalige Regierungspartei Nea Dimokratia auf 76 Sitze,
    PASOK auf 13 Sitze,
    die rechtspopulistische Partei „Unabhängige Griechen“ auf 13 Sitze,
    die Partei Potami wird mit 17 Sitzen drittstärkste Kraft,
    die kommunistische Partei Griechenlands kommt auf 15 Sitze,
    die faschistische Partei „Goldene Morgendämmerung“ bringt es auf 17 Sitze,
    der Wahlsieger ist der linke Zusammenschluss Syriza mit 149 Sitze

Zur erforderlichen absoluten Mehrheit fehlen dem Linksbündnis 2 Sitze. Daher sah sich Syriza gezwungen eine Koalition einzugehen. Die PASOK kann als sozialdemokratische Partei Griechenlands bezeichnet werden und gilt seit dem Rücktritt des Ministerpräsidenten Papandereou 2011 als Krisenverlierer. Der Rücktritt, welcher durch die Staatsverschuldungskrise voran getrieben wurde, führte zu einem Repräsentations- und Vertrauensverlust in die sozialdemokratische Volkspartei. Dies lässt sich nur in einen Stimmenverlust übersetzen. Dies wird wohl einer der Gründe sein, warum Syriza eine Koalition mit Pasok ausschließt. Die drittstärkste demokratische Partei ist die erst 2014 gegründete Partei Potami. Sie gilt als links-liberal, was tatsächlich glaubwürdig erscheint, wenn man den Wandel der Freien Demokrat*innen auch hierzulande betrachtet. Die Partei ist das Ziehkind eines populären TV-Moderators und vertritt eine undurchsichtige Mischpoke an sozialen und laizistischen Perspektiven und neoliberalen Marktvorstellungen. So konzentriert sich ihr Programm vor allem auf Klein- und Mittelständische Unternehmer*innen. Schon früh schloss der Parteivorsitzende von Syriza, Tsipras eine Koalition mit Potami aus. Als Grund wird wohl dafür dienen, dass Potami einen pro-europäischen Kurs eingeschlagen hat und Syriza schon früh vor überzogenen Forderungen an den Staatenbund warnte – auch wenn Potami Investitionen fordern statt Sparprogramme und im Großen und Ganzen auch sich den Keynesianismus als Wirtschaftspattern ausgewählt haben.
Damit hat Syriza schon vor der Wahl alle möglichen, im weitesten Sinne, vernünftigen Koalitionsoptionen verspielt. Ihnen blieb nun die Wahl zwischen den Mauerblümchen: der stalinistisch-autoritär orientierten und häufig auf Abwegen geratenen KKE (kommunistischen Partei), der eine Reformation mehr als gut stünde, und den nationalkonservativen „Unabhängigen Griechen“. Die „alles oder nichts“ Attitüde, die einem Fatalismus des Ché-schen Diktums gleich kommt „Sozialismus oder Tod“, führt wohl in das Absterben jeglicher Standards des Linksbündnis, die Wahl fiel, wie schon erwähnt, auf die „Unabhängigen Griechen“.

Bei den „Unabhängigen Griechen“ sollte man den Vergleich zu anderen rechtspopulistischen Bewegungen nicht scheuen, so erinnert ihre Struktur und Entstehungsgeschichte sehr an andere rechtspopulistische Prominente, wie Wilders und die AfD. Enttäuscht, empört und besorgt über den Werteverlust und die mangelnde Autorität der einstigen konservativen Größen, schwingen sich rhetorische Amokläufer oder Alleingänger dazu auf einen vermeintlich neuen Kurs einzuschlagen. So auch 2012 Kammenos (der Parteivorsitzende der „Unabhängigen Griechen“), dieser sah sich gezwungen seiner Mutter-Partei, der konservativen Nea Dimorkatia, den Rücken zukehren als sie ihm versuchte ein Versprechen abzuringen. Er stimmt gegen das „Memorandum2“, stellvertretend für die Austeritätspolitik, und somit gegen den Ministerpräsidenten seiner Partei. Man fühlt sich nicht zu unrecht an die Ein-Mann-Partei PVV von Wilders erinnert, der sich damit zum Volksvertreter wider jeder Vernunft aufschwingen konnte. Dieses Lausebub- und Lonesome-Fighter-Image, dass des trotzigen Kindes, welches berechtigte Zweifel nicht von seinem stoischen Dickkopf unterscheiden vermag, behält er bei und macht es zu seinem Aushängeschild. Würde man Kammenos in einer Geste um schreiben müssen, so wäre es die des verzogenen Jungen, der sich, der Mutter herausfordernd in die Augen blickend, mit dem Ärmel die Rotzfahne wegwischen würde. Auch den Duktus des „out of the box thinking“ der AfD, mal konservative Konzepte lancieren zu dürfen, welchen angeblich nicht von den Etablierten gedacht würden (oder gar gedacht werden dürfen), übernahmen die „Unabhängigen Griechen“. Sie bedienten vor allem gängige Ressentiments und verbanden diese mit Verschwörungsideologien. So fordern sie im scheinbaren Interesse des kleinen Mannes, die Aufhebung der Immunität von Ministern, vor allem jene die für die Krise zuständig seien, wie auch eine verschärfte Migrationspolitik. Sie mobilisieren hier den stumpfen Mob, zwar lässt sich über den Grad der individuellen Verfehlungen sicher streiten, aber einzelne Minister der Strafverfolgung zuzuführen für ein strukturelles Problem bedient nur den Schrei nach Rache. Der billige Volkszorn wird in noch abartiger Manier auf Migrant*innen und Flüchtlinge projiziert, die dem Aufbau eines „neuen Griechenlands“ im Wahn der „Unabhängigen Griechen“ im Wege stehen. Als wäre das noch nicht genug des Breis, den man nun auszulöffeln hat, wo man anfänglich noch Sympathien für Syriza hegte, so führt ein solcher Wahn gepaart mit den damit augenscheinlich zwangsläufig einhergehenden Vorstellung einer internationalen Verschwörung gegen das heilige Vaterland, zu einem äußerst prekären Politikstil. So fordert Kammenos einen überparteilichen Ausschuss, der mit Notstandsbefugnissen ausgestattet klären soll, wie Griechenland in die Wirtschaftskrise geführt wurde. Durch solche Sonderbefugnisse könnte man, so proklamiert er, ein „nationales Erwachen und Aufstehen“ Griechenlands herbeiführen. In diesem Gewand werden selbst sympathisch daher kommende Strategien, wie die Forderung nach einem Schuldenausgleich durch Reperationszahlungen Deutschland aus dem zweiten Weltrkrieg, zu nicht-ernst oder beim Wort zunehmenden gebelle. Im fatalistischen Duktus stehen sich Syriza und Kammenos tatsächlich nah, so brach es bereits 2012 aus ihm heraus, dass er sich nicht einmal tot an dem Sparwahn der Troika beteiligen würde. Eine solche Partei mit einem Verteidigungsminister zu belohnen, ist wohl der Fahrlässigkeit zuviel.

Post-Politik oder Anti-Technokratie

In alternativlosen Zeiten präsentierte sich Syriza als Alternative. Zwar gilt sie mit dem Gründungsjahr 2012 als sehr junge Partei, ihre Strukturen entstammen aber schon dem Polit-Betrieb, den sie nicht müde werden zu kritisieren. Als solche wurde sie auch gefeiert, ein links(radikales) Wahlbündnis schaffte es auf Anhieb zu beachtlichen Ergebnissen und einer breiten Öffentlichkeit. Die Antwort auf die Staatsverschuldungskrise schien ein breites progressives Bündnis statt der Resignation. Ein linkes „Ya Basta!“, es reicht, wurde in Zeiten von Krise und Not wahlfähig und diskursfähig. So lässt sich auch von den schärfsten Kritiker*innen immerhin konstatieren, dass Syriza ein Streit- und Oppositionskultur eröffnete, Entscheidungen und Politikstile wurden offen kritisiert und nicht nur durch Flugblattproduzent*innen kleinen Lesezirkeln zugeführt, sondern waren Teil einer öffentlichen Debatte. Dies kann schon als Teilerfolg konstatiert werden. Syriza durchbrach einen Rahmen, während hierzulande sich die SPD darüber beschwert, eine fähige Kanzlerin würde ihr die Butter vom Brot klauen, dabei führten sie mit einer solchen Rhetorik nicht weniger ihre eigene Quote vor, da die Furcht vor einer sich-selbstermächtigenden Frau bei alten Sozialdemokraten das neue Schreckgespenst zu sein scheint. Gleichzeitig jammern die alt-backenden CDU-ler und werden nicht Müde, den Werteverlust ihrer Partei in Mikrophone zu raunen. Man fühlt sich an Theoreme von Crouch und Mouffe erinnert, als lebe man in einem post-politischen Zeitalter. Wo durch Chaplin aber noch die Industrialisierung in „Modern Times“ parodiert wurde, wird durch Syrizas Wahlzirkus die Gegenwartskultur in „Post-Political Times“ zur Farce. Ihr Wahlbündnis mit den „Unabhängigen Griechen“ ist nämlich nichts anderes als Konflikte und Antagonismen in eben jener Manier unter den Teppich zu kehren – hier sei allein darauf verwiesen, wie beide Parteien zum Thema Einwanderung stehen und verfahren wollen. Ein neuer Politikstil, eine Herausforderung, oder ein Bruch mit der vorangegangenen hegemonialen Gesellschaftsstruktur, mag man darin beim besten Willen nicht mehr erkennen. So muss es auch als Entschuldigung an ihre Klientel gelesen werden, wenn Syriza über die „Unabhängigen Griechen“ als post-politische und anti-ideologische Partei spricht, wie es Dimitris Vitsas im Spiegel-Interview unmittelbar nach der Wahl versuchte. Dass dieser Versuch zum Scheitern verurteilt war, muss ihm noch in selben Interview klar geworden sein, ansonsten lässt sich die hastige Flucht nicht erklären, dass man nicht mehr in alten Kategorien wie links und rechts denken dürfte. Dies klingt und stinkt nach Querfront und die vermeidliche Entschuldigung gehört wohl zu jenen, durch die der Betroffene noch mehr in Rage gebracht würde. Wie wenn man nach einem Seitensprung versucht den Fehltritt durch die mangelhaften Bemühungen die Attraktivität aufrecht zu halten des Gegenüber begründen will. Syriza muss sich wohl oder übel den Vorwurf gefallen lassen, die Montagsdemos und -mahnwachen ins Parlament geholt zu haben. Eine Entwickelung die auch Crouch beobachtete, zwar sah Colin Crouch dies in dem Protest auf der Straße von wie exemplarisch vorgeführt von Occupy Wall Street. Andernorts, wie auch in der Bundesrepublik, treibt es eine Mischpoke aus Rassist*innen, Konservative und Reaktionäre auf die Straße – eine hässliche Bewegung die sich freiwillig unter einem hässlichen Namen sammelt und mal HoGeSa oder auch Was-auch-immer-gida gerufen werden will. Es wäre fast humoristisch wenn man sich den ersten Erfolgssong der Fanta4 in Erinnerung ruft, welche auch deutschsprachige Rap-Musik erstmals aus der Subkultur ins Beliebige holte: „ist es die da die da am Eingang steht, oder die  da die dir den kopf verdreht, ist es die da die mitm dicken pulli an mann nein es ist die frau die Montags nicht kann. pegida – müngida – legida – fragida„. Dummerweise muss einem dieser Witz im Hals stecken bleiben, wenn man bedenkt, dass eben ein solcher potentieller Montagsspaziergänger jetzt das Amt des Verteidigungsminister einnimmt, also die Kontrolle über eine Armee und deren Aufgabe, befähigt von einer linken Regierung. Eine Möglichkeit den ansteigenden rassistisch motivierten Angriffen Herr zu werden lässt sich daraus nicht erkennen.
Auch der allzu hastig erscheinende Jubel, dass das Resort „Migration“ im Politikbetrieb nun von einer No-Border-Aktivistin geleitet würde, lässt an den Reflexionswillen oder -fähigkeiten der Linken (ver)zweifeln, während die Herrschaftstechnologie und der Exekutiveapparat an einen Rechten gefallen sind, soll Syriza nun in der Lage versetzt werden supra-nationale Vorgaben, wie DublinII, den Lissabon-Vertrag und ähnliche migrationspolitische Widrigkeiten auf nationaler Ebene emanzipatorisch umzudeuten oder in den Rahmen progressiver Gesetze zu gießen. Es scheint als würde man das gewonnene Stück Scheisse mit Petersilie dekorieren. Vor allem wen man sich in Erinnerung ruft, dass die Aussetzung der Abschiebungen der europäischen Bündnispartner nach Griechenland der konservativen Politik geschuldet waren, die Flüchtlinge verelenden zu lassen um eine solche humanitäre(re) Entscheidung herbei zu zwingen und nicht das jährliche Camping von No-Border-Aktivist*innen. So begrüßenswert es auch ist, wie man auch beim Dschungel-Camp für den Sympathen fiebert, dass nun mal nicht die schlechtes aller Möglichkeiten gefällt worden ist, sollte man sich bemühen den Blick auf die herrschenden Verhältnisse damit nicht zu verlieren.

// Fortsetzung folgt.

Punk ist keine Religion (-repost der Gruppe Morgenthau)

25 Jan

Über einzelne Schlussfolgerungen der Gruppe Morgenthau und ihrem Vorgehen darf man sicherlich und zur genüge streiten. Der folgende Text, der meiner Meinung nach Grundlage einer Diskussion sein sollte, zur Erörterung des Islamismus und islamistischen Mobilisierungserfolg, bildet aber eine der intelligentesten Auseinandersetzung mit der Materie der in der momentanen Medienlandschaft. Als negativ Vergleich wären hier u.a. die Ergüsse in der Süddeutschen Zeitung, der Frankfurter Rundschau und bei den sonst sympathischen Ruhrbaronen genannt.

Da mit der medialen Inszenierung des islamistischen Terrors nicht nur die Anzahl der Opfer und Getroffener im Bewusstsein der Menschen steigt, sondern auch die Anzahl derjenigen die im schlimmeren Sinne Betroffenheit vorgauckeln oder sich zu Expert*innen hinaufschwigen. Im Wissenschaftsbetrieb locken scheinbar die Drittmittel und der schmackhafte (weil kostenfreie) Kaffee und Kuchen auf Konferenzen jeden Bindestrichsoziologen oder -politikwissenschaftlerin hervor zum Thema Islamismus etwas zum Besten zu geben, im Tagesgeschäft der Politik und Talkshow-Unterhaltung warten Sendungsbewusste Freizeit- und Berufspolitiker auf zählbares, ob es nun Minuten oder Mit-Wisser*innen sind.Und auch die Pädagogen und Pädagoginnen wittern ihre Chance dem abendlichem Fernsehprogramm erschöpft zu begegnen, da sie im örtlichen Jugendzentrum bald einen Video-Workshop mit Islamisten anbieten können unter dem Deckmantel der Präventionsarbeit. Dabei scheint jeder Zusammenhang auf die dümmste These gebracht werden zu müssen, damit sie verstanden wird.

Einerseits ist die These, es würde sich beim Islamismus um eine Art von Jugendkultur handeln, nicht sonderlich orginell und erreicht schon fast die Relativierungsversuche extrem rechter Biographien und man hört schon die Rufe nach akzeptierender Jugendarbeit und das mitleidige Jammern, ähnlich dem Tinitus, man wäre als Islamist ja das eigentliche Opfer. Zweitens wird im Artikel der Süddeutschen und der Ruhrbarone vor allem die Position von Herrn Al-Mafaalani gestärkt, der die These: Punk und Salafismus / Islamismus würden sich ähneln, von seiner Kollegin, der Ethnologin, Susanne Schröter (u.a. in der Frankfurter Rundschau nachzulesen – googlen hätte da genügt) geklaut hat, diese hat das Thema schon zum Kolloquiums-Inhalt am Frankfurter Institut für Post-Colonial Studies verniedlicht. Diese Art von akademischen Zirkeltraining, auch wenn hier schon Punk nur noch auf Provokation heruntergebrochen wurde, halte ich für eine sehr unprofessionelle Haltung und auch noch einer populistischen Natur.

Zum anderen, ist die These schon durch einen einfach Umkehrschluss problematisierbar, wenn Jugendliche durch die spezifische Lebensphase deliquent werden, scheinen sich einige (schlicht gesagt, fast alle) zumindestens ein wenig Rest-Vernunft zu wahren, in dem sie bestenfalls sich selbst hässlich machen und nicht versuchen die Gesellschaft in ein möglichst hässlichestes zu verkehren.

Hier deutet Herr Al-Mafaalani es nur an, so ist die Gleichsetzung von Punk oder anderen provokanten Jugendkulturen prekär – ansonsten reden wir bald wieder über Ultras als IS / Taliban der Stadion, die besagte frankfurter Gruppe Morgenthau, war zum Glück dazu imstande schönere Worte zu finden:

“Auf die absurde Idee, potentielle Massenmörder mit Leuten zu vergleichen, die alleine deswegen mit islamischem Tugendterror wenig zu schaffen haben, weil sie rotzige Musik hören und am liebsten besoffen sind, und die in der Regel niemandem außer vielleicht der eigenen Gesundheit und den Nerven ihrer Eltern einen Schaden zufügen, kann man nur im bereits fortgeschrittenen Stadium professioneller Verblödung kommen.”

Auch dass Islamismus nur eine Jugenderscheinung darstellt wird von diesen sarkastisch aufs Korn genommen z.B. hätte Pierre Vogel (als Salafist) jetzt das Aufnahme-Alter der JuSos bereits weit überschritten, auch wenn diese „Jugend“ mit 35 liberaler handhaben als beispielsweise das bürgerliche Strafrecht. So ist es, selbst wenn man Punk wieder eine gesellschaftliche Bedeutung, die der Veränderung, herbeisehnen / wünschen möchte, doch spätestens der Vergleich ab dem Punkt zum Unsinn verband, als dass der Grundsatz von Punk-Rock auf ein lapidares “mach dein Ding” heruntergebrochen werden kann, vielleicht noch mit einem großen “SAUFEN”, und nicht auf ein “zerre Ungläubige in Propagandha Videos und geile dich an deren Todesangst auf” – der augenscheinliche Imperativ von IS-SympathisantInnen. Wenn man nicht mehr an Wesensunterscheidungen festhalten möchte, dann kann man den Iro auch zur Burka machen, man trifft den Punkt (und erst recht den Punk) halt nur nicht und bleibt blind in seiner wissenschaftlichen Erkenntnis

“Man muss kein Schwarzseher sein, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass Islamisten gleich welchen Alters keine verlorenen Sensibelchen sind, die aus Langeweile oder Anerkennungsmangel auf Subkultursuche gegangen sind und nur aus purem Zufall in der lokalen Bartträgerbande gelandet sind. Es handelt sich um narzisstisch deformierte Sadisten, deren Destruktivität eine Gefahr für alle darstellt, die als “Ungläubige” identifiziert werden. Wer sich in jungen Jahren nicht von Ryan Gosling oder Scarlett Johansson, sondern von Denis Cuspert aka Abu Talha al-Almani angeilen lässt und beim Anblick von Menschen, die in Todesangst ins Hinrichtungsvideo gezerrt wurden, keinen heftigen Widerwillen verspürt, sondern auf die Idee kommt, den Mördern nachzueifern, ist kein Fall für die Kumpelpädagogik.”

In diesem Sinne:

Punk ist keine Religion!

ließe man Punk selbst zum Wort kommen hieße es wohl: Dat ist Punk, dat werdet ihr nie verstehen!

Punk ist keine Religion!

Right-wing Hooligans attack party of Kohorte Ultras Duisburg

23 Jan

During a party on the 10th of january, right-wing hooligans of the western-german football club MSV Duisburg attacked the ultrà-group Kohorte of MSV Duisburg. In a statement of Kohorte they claim that groups involved in the attack where ‚Division Duisburg‘, ‚Toastbrot Duisburg‘, ‚Neuendorfer Aktionsfront‘ and the nazi-organisation ‚Nationaler Widerstand Duisburg‘.

The attacking hooligans used different arms during the quarell willing to cause serious injuries. The reason for the attack of the hooligans is propably the anti-racist programm of kohorte ultras and their surrounding.

here you find the statement of Stimmungsblock Duisburg:

http://stimmungsblock.blogspot.de/2015/01/neues-jahr-neuer-vorfall.html

sotto cultura – I wish that I could be like the cool kids.

23 Jan

Sotto Cultura are the Ultras of the western-germany primary division football team Borussia Mönchengladbach, their style could be descripted as keen and also by a continually struggle to distance themselves from right-wing politics. That this was a waste of effort shows the pictures of a friendly match in Sibiu. At the indoor-cup mid-january the ultras of Borussia Mönchengladbach (sotto cultura and their youth section ascendente) visited their frieds in Sibiu, in a relaxed athmosphere it seemed to be possible to show of which nature they are. On a crew-photography you see several members of both teams doing the Hitler-salute.

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Afterwards the ultras of Mönchengladbach tried to reduce the damage, by saying it was not intended to use any form of political symbolism. That it can’t be that coincidental as they try to leave it now, shows an other picture of the gathering. The ultras of Borussia Mönchengladbach gather behind tifo-material, which shows the letters ACAB, but is arranged in away it remindes of the swastika.

asu-poli-sibiu-37

no way that this is another unfortunate coincident, no way sotto cultura are apolitical ultras. No way that there is acceptance for Nazis, nationalism, antisemitism, racism,sexism,  homo- and transphobia on the ranks and in a emancipatory society. Sotto Culturas attempt to be the leading ultra group in Mönchengladbach and to be part of the ultra-scene in germany has failed in many ways, but never so hard. Nazis will never be the cool kids, they will never have style, they will never haver a place in a society worth its name.

Wie man sich bettet, so liegt man.

22 Jan

Debattiert wird über die aktuelle Sendung von Günther Jauch im Ersten deutschen Fernsehen. Erstmals, so scheint es, wendet sich PEGIDA der Öffentlichkeit zu, dass sie dies schon fortwährend unternahmen und dass dies der raison d’etre einer jeden Demonstration ist tut nichts zur Sache, im Prinzip war der öffentliche Auftritt einer Protagonistin PEGIDAs vor allem eins – Schadensbegrenzung. Prinzipiell wäre es aber doch schon zu problematisieren, da man damit dem Scherz von PEGIDA aufliegt, Demonstrationen wären nicht der Öffentlichkeit zugewendet, zumindest das Vokabular von HOGESA scheint übernommen zu werden: Demonstration ist Demonstration, Politik ist Politik.

Längst hatte das Feuilleton PEGIDA auf seinen Kern zurückgeführt, ein breit aufgestellter Rassismus in der Mitte der Gesellschaft der nun mobilisierungsfähig wurde. Wenn man in der Neujahrsansprache der Kanzlerin mit warnenden Worten angesprochen wird, dann sollte man sich sorgen. So ist dies nicht nur eine kluge Erkenntnis, denn wenn die Konservativen anfangen vor ihren Wähler*innen zu warnen, haben diese nicht die Streifennadel im Haufen Scheisse gefunden, sondern es liegt was im Argen. Die zögerliche Distanzierung der SPD unterstreicht dies einmal mehr, haben diese erkannt, dass sich der Mob in Stimmen übersetzen ließe – dem Zahlungsmittel des politischen Tagesgeschäftes.

Im Allgemeinen war die erste Reaktion der bornierten deutschen Medienlandschaft: wer uns schimpft, wird gemieden. Eine Dringlichkeit mit PEGIDA (oder deren Ableger) zu reden lässt sich bis Heute nicht erkennen, man müsste sich Montags ja nur näher zu den Boxen stellen und feststellen dass Worte wie „Lügenpresse“ mehr Drohung als Warnung sind. Aber über PEGIDA lässt sich selbstverständlich vortrefflich referieren.
Diese Strategie der kritischen Distanz weicht aber auf, so lud erst Günther Jauch PEGIDA zu sich ins Studio und dann die Landeszentrale für politische Bildung PEGIDA in ihre Räumlichkeiten um ihnen die Möglichkeit zu geben sich der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Es scheint so als müsste man doch alles einmal probiert haben, um zur Erkenntnis zu gelangen, dass Scheisse immer nach Scheisse riecht und schmeckt. Ob es sich dabei um Verbandsprojekt von Krombacher handelt, welches versucht pro leeren Kasten des gärigen Bräus einen Quadratmeter Sachsen zu zivilisieren (als eine Art re_re_education) bleibt abzuwarten.

Nun wie soll eine solche Debatte verlaufen, welchen Rahmen legt sich Jauch für eine Diskussionsrunde mit PEGIDA? In der Annahme, dass die Auswahl der Gäste, das Fundament der kritischen Auseinandersetzung legt, lässt sich hier konstatieren #fail.

Eine solche Diskussion, oder Debatte erschließt sich ja durch eine primitiv (bürgerlich) dialektische Pro-Contra-Schilderung – eines einfachen Widerspruch oder Nachhacken in einer Diskussion. Doch wer war Pro und wer war Contra? Auf Seiten PEGIDAs lief sich Katrin Oertel warm, sie fungiert als Sprecherin von und für PEGIDA. Auch Gauland, der Überläufer der CDU zur rechtspopulistischen AfD, kann auf Seiten der PEGIDA-DemonstrantInnen gesehen werden. Als irgendwie „moderat“ imaginiert wurde wohl Jens Spahn, dieser ist der Leiter der Landeszentrale für politische Bildung und sein Gesicht sollte wohl hauptsächlich das Bildungsbürgertum erfreuen, welches sich jetzt angemessen repräsentiert fühlen durfte. Wobei sein Verständnis von demokratischem Pluralismus wohl ist, ein Schlaglicht auf PEGIDA zu werfen, in dem er PEGIDA auf die Bühne der Landeszentrale für politische Bildung holt und somit in den Betrieb der Polis einführt – der Begriff Spotlight dürfte hier wohl auf seinen Kern kommen. Im Rahmen einer Pressekonferenz durften diese nämlich die Räumlichkeiten der LfpolB Sachsen beziehen. Also um die Lügenpresse zu bespaßen werben PEGIDA am Tisch der Etablierten „da oben“ und die politische Bildung in Sachsen scheint zurecht ganz unten angekommen zu sein. Bleibt nur noch ein weiterer Teilnehmer der Debatte, die liberalen und Frankfurter Rundschau Ultras dürften wohl den Chant „Thierse blockierse“ angestimmt haben, dieser kann immerhin als oppositionell eingestuft werden in dieser Runde – ein kritisches Viertel, weit entfernt von jeder Quote. Der Vulgär-Blockierer, der die Nazis zwar nicht gerne sieht, aber noch weniger gerne aktiv wird, durfte sich damit repräsentiert fühlen. Not in my Neighbourhood (#nimn) heißt hier auch „PEGIDA? nicht nach meinem Tatort“.

Im Nachgang der Debatte, verteidigt Jens Spahn seine konservative Haltung, die Räumlichkeiten der Landeszentrale für politische Bildung der PEGIDA-Bewegung zur Verfügung gestellt zu haben. Was einmal mehr zeigt, sein moderater Pluralismus, kann bestenfalls als Borniertheit der eigenen Meinung bezeichnet werden.
Eingespielte Sequenzen zeigen mit wem man sich, über was unterhält. Während Grosser in  der Sendung von Maischberger, Gauland noch neunmal klug vorführt, ob dieser die „sieben“ bildlich „VII“ schreibt oder „7“. Gauland antwortet mit „normal“ und muss gestehen neben Döner, noch die arabische Schreibweise zu mögen. Sicherlich läuft man Gefahr auf solchen kulturellen Pluralismus sich die Respektschelle „enough is enough“ einzufangen, aber hier konnte sich Grosser auf die Beschränktheit seines Gegenüber verlassen und überführte ihn der Dummheit. Dieser Schuljungenstreich ähnelt der List, mit welcher PEGIDA auf Stimmenfang geht; es geht in dieser nicht um Bescheid wissen, sondern ums überlisten – aber Grosser beherrscht dies sicherlich in einer sympathischeren Variante. Und einen geduldigen Umgang mit solchen Flitzpiepen muss man auch nicht üben, die Herausforderung besteht ja eh darin überhaupt mit ihnen zu sprechen, ohne dem Impuls des heftigen Erbrechens zu erliegen. Aber zurück zu den Filmchen, welche die ARD für uns vorbereitet hat. Diese würden als selbstentlarvende Unterhaltung durchgehen, wenn eben nicht die Debattierenden, allen voran Jauch, der List auf den Leim gehen würden. Man würde nicht über Islamisierung und Islamismus streiten müssen, wenn man PEGIDA Anhänger beim Wort nimmt. So echauffiert sich ein besorgter Dresdner Bürger, besorgt darüber dass diese Islamisten immer betrunken herumlungern würden, was besorgniserregend ist. Man scheint das Besorgnis nicht häufig genug betonen zu können, damit die Besorgnis nicht auf die eigene Dummheit zurückschlägt. Statt den Idioten eben als solchen zu entlarven, wird er zur Grundlage des politischen Diskurses. Ganz von der Überraschung in seinem Gesicht zu schweigen, derer man uns beraubt, wenn man ihm erklären würde, dass er bei Pierre Vogel in die Ideologie-Ausbildung hätte gehen können, ärgert der sich dieser doch noch am schönsten über muslimische Partygänger*innen und den exzessiven Konsum von Rauschmitteln. Sein Ressentiment wird indes zur schützenswerten Meinung umgemünzt und so wickelt sich die Debatte selber ab, nämlich um den Finger von PEDIGA. So braucht man sich nicht über die Abartigkeit wundern, dass sich PEGIDA auch irgendwie als Charlie führt. Marx soll mal gesagt haben, „ce qu’il y a de certain c’est que moi, Charlie, je ne suis pas Marxiste.“ Wenn dass der Marxismus ist, dann bin ich Karl, kein Marxist, wird im teutonischen daraus. Die französische marxistische Satire-Zeitschrift würde wohl ähnlich reagieren, wenn die Charlie sind, dann sie wir es nicht.
Auch belustigten sich die Thierse-Ultras über den rhetorischen Patzer, dass man laut Oertel ja auch ohne Regenwald für den selbigen saufen könnte, um den Umkehrschluss zu würdigen, dass der montagliche Kneipengang gegen Islamismus ja auch erfolgreich sein können, wenn man nur 0,2 % bekennende Muslime in Dresden verzeichnet – Hauptsache die Promille-Anzahl stimmt. Das man sie indes in ihrem Anspruch ernst nehmen muss und Deutschland nicht nur am Hindukusch und durch Thierses-Koalition in Bosnien verteidigt wird, sondern sich der PEGIDA Anhang als den „Wir sind das Volk“ssturm erkennt, fällt jenen, obwohl naheliegend, nicht ein. Im Gegensatz zum ihren lokalen Ablegern formuliert PEGIDA ja ein ganzheitliches Ziel, dass ganze Europa soll es sein, keinem geringen Anspruch verpflichten sie sich. Die gute Manieren kann man hier getrost ablegen, man redet über PEGIDA und nicht mit denen.